Die jüngsten Kampfhandlungen in der selbsterklärten Volksrepublik Donezk haben seit der Zuspitzung der Situation im Donbass 24 Tote und 60 Verletzte gefordert, wie der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Freitag mitteilte.

 

Beschuss der Stadt Makeewka in der Region Donezk

 

„Bei einem massiven Beschuss der Wohnbezirke mehrerer Ortschaften der selbsterklärten Volksrepublik Donezk durch ukrainische Kämpfer sind sechs Zivilisten ums Leben gekommen und weitere 34 verletzt worden. Unsere Verluste betragen 18 tote Soldaten und 26 Verletzte“, sagte Bassurin.

 

Laut dem Sprecher des ukrainischen Verteidigungsministeriums, Alexander Motusjanik, sind innerhalb von 24 Stunden vier ukrainische Kämpfer gestorben und 19 verletzt worden.

 

In den vergangenen Tagen sind die Kämpfe in der Ost-Ukraine wieder aufgeflammt. Beide Seiten – die Regierungsarmee und die Volksmilizen – werfen sich gegenseitig vor, im Raum Awdejewka eine Offensive versucht zu haben. Diese Ortschaft mit rund 30.000 Einwohnern liegt knapp 20 Kilometer nördlich von Donezk.

 

Wie es am Mittwoch aus dem Verteidigungsministerium der Ukraine hieß, seien „unsere Männer zum gegenwärtigen Zeitpunkt nach Möglichkeit Meter für Meter, Schritt für Schritt heldenhaft vorangekommen“. Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bezeichnete diese Erklärung als eine Bestätigung für die Angriffshandlungen der ukrainischen Streitkräfte, was eine Verletzung der Minsker Abkommen sei.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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