In der Pressekonferenz des Präsidenten der Türkei Recep Tayyip Erdoğan und der Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die letztere den Ausdruck «islamistischer Terror» im Kontext der Terrormiliz «Islamischer Staat» (ISIS, IS, Daesh — in Russland verboten) gebraucht.

Darauf erwiderte das türkische Staatsoberhaupt scharf, dass der Gebrauch von dieser Redewendung unzulässig und grundsätzlich falsch sei — sie verletze die Gefühle der Moslems. Erdogan zufolge dürfe man den Islam mit dem Terror nicht verbinden.Der Islam bedeute nämlich Frieden, so dass er mit Terrorismus nichts gemeinsam haben kann. Der türkische Präsident drohte sogar mit der Reaktion seines Landes und weiterer muslimischer Staaten auf derartige Aussagen. Ferner fügte er hinzu, dass kein Land der Welt es der Türkei nachtun kann, was den Kampf gegen den IS anbetrifft. Es sei bemerkt, dass es in der türkischen Sprache im Vergleich zur deutschen keinen Unterschied zwischen «islamisch» und «islamistisch» gibt.

Quelle: RT Deutsch

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