Italien soll Russland zurück an den Tisch der G8 holen, findet Romano Prodi, wie der digitale Informationsdienst Sputnik unter Berufung auf den ehemaligen Ministerpräsidenten schreibt.

Italien muss alles Mögliche tun, um Russland in das G8-Format zurückzuholen, wie der Ex-EU-Kommissionspräsident und ehemalige italienische Premier Romano Prodi am Sonntag in seiner Kolumne in der Zeitung „Il Messaggero“ schreibt.

„Italiens Aufgabe als Land, das den Vorsitz in der G7 innehat, besteht darin, alles Mögliche für eine allmähliche Rückkehr Russlands zur Arbeit im G8-Format zu unternehmen“, zitiert das Online-Portal „Tiscali“ Prodi.

 

Wie er ferner sagte, gilt es, diese Position zu einer Annäherung früher zu vertreten, als der US-Präsident Donald Trump dies tun werde.

 

„Die Einladung Russlands zum nächsten G7-Gipfel (im Mai – Anm. d. Red.) erscheint angesichts der überraschenden und fast unwahrscheinlichen Schritte Donald Trumps zur Anbahnung der Beziehungen zu Wladimir Putin möglich zu sein“, erläuterte Prodi.

Der italienische Außenminister Angelino Alfano hatte zuvor seine Hoffnung auf eine Wiederherstellung der G8 mit Russlands Teilnahme geäußert.

Seit dem 1. Januar ist Italien Vorsitzender der Gruppe der sieben führenden Industriemächte – der G7.