Im kasachischen Astana haben am Montagmorgen neue Syrien-Gespräche begonnen, an denen eine gemeinsame operative Gruppe aus Vertretern Russlands, der Türkei und dem Iran sowie UN-Experten und Fachleute aus Jordanien teilnehmen, wie Sputnik unter Berufung auf die örtliche Nachrichtenagentur Kazinform meldet.

Wie aus dem Pressedienst des Außenministeriums Kasachstans verlautete, werden die Teilnehmer dieses als technisch bezeichneten erneuten Treffens die Einhaltung des Waffenstillstands und dessen Kontrolle in Syrien besprechen. Auf der Agenda stehen außerdem die humanitäre Hilfe sowie die Verbesserung des gegenseitigen Vertrauens zwischen den syrischen Behörden und der Opposition.

 

Russlands Außenminister Sergej Lawrow hatte zuvor mitgeteilt, dass Moskau auf direkte Verhandlungen zwischen der syrischen Regierung und der Opposition hoffe.

Zuvor hatte die UN ihre Absicht gemeldet, Russland, dem Iran und der Türkei bei der Einrichtung eines dreiseitigen Mechanismus zu helfen, der Verletzungen des Waffenstillstands in Syrien verhindern könnte.

Bei den letzten Verhandlungen in Astana am 23. und 24. Januar hatte die syrische Opposition einen von den russischen Spezialisten entwickelten Entwurf der Verfassung abgelehnt.

Russland, der Iran und die Türkei sind die Initiatoren des Treffens und Garanten der seit Ende Dezember geltenden Waffenruhe zwischen der Regierungsarmee und der bewaffneten Opposition in Syrien. Man wolle durch konkrete Maßnahmen und Einfluss auf die Konfliktparteien versuchen, die Feuerpause zu stärken, die Gewalt zu vermindern und einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu schaffen.

Die nächste Verhandlungsrunde in laut Diplomaten für den 20. Februar in Genf geplant.

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