Wie das Militärportal „Military Times“ unter Berufung auf eigene Recherchen berichtet, das Pentagon hat über tausend letale Luftangriffe im Irak, in Syrien und Afghanistan seit 2001 verschwiegen.

 

Demnach haben die USA allein im vergangenen Jahr 456 Luftangriffe mithilfe von Hubschraubern und Drohnen in Afghanistan durchgeführt, welche nicht in die öffentliche Datenbank der US-Luftstreitkräfte eingetragen wurden. Auf die Datenbank stützten sich jedoch sowohl der US-Kongress, als auch Militäranalysten, US-Verbündete und Forscher.

Laut „Military Times“ ist dieses Register seit Oktober 2001 nicht vollständig. Genau zu diesem Zeitpunkt habe der „Krieg gegen den Terrorismus“ begonnen.

Wie eine anonyme Quelle aus Militärkreisen mitteilte, versucht das Pentagon nicht, Luftangriffe zu vertuschen.

„So wurden sie (die Luftangriffe – Anm. d. Red.) früher immer verfolgt. Das war immer so. Wir verfolgen beispielsweise nicht die Anzahl der Luftangriffe durch (Hubschrauber des Typs – Anm. d. Red.) Apache“, so die Quelle.

Diese Helikopter nutzt die US-Armee laut „Military Times“ jedoch schon seit 15 Jahren, vor allem im Kampf gegen die Terrormiliz Daesh (auch IS, Islamischer Staat).

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