Der digitale Informationsdienst Sputnik berichtet über die jüngsten Aussagen eines EU-Ageordneten über die EU-Resolution.

 

«Als Wahnsinn» hat Javier Couso Permuy, stellvertretender Vorsitzender der Konföderalen Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken im Europaparlament, dessen Resolution zur Abwehr der Propaganda russischer Medien bezeichnet.

Ich fand diesen Bericht wahnsinnig, weil in dem Papier russische Staatsmedien mit Medien von Terrornetzwerken wie des Islamischen Staates (IS) verglichen werden. Menschen sind schon längst dessen überdrüssig geworden, was ‚traditionelle Medien‘ bringen, und wollen alternative Meinungen hören“, sagte der EU-Parlamentarier in einem Sputnik-Interview.

„Sie (EP-Abgeordnete) haben Angst davor, dass RT, Sputnik, Telesur und andere Medien eigene Analysen anbieten, die von den USA dominierte monopolare Welt und die neoliberale Globalisierung infrage stellen, die nach Ansicht vieler Menschen die Bevölkerung in mehreren Ländern verarmen lässt und die Macht großer Unternehmen nur stärkt“, sagte Couso. Das Europaparlament hatte sich mit der Annahme einer Resolution am 23. November vergangenen Jahres gegen russische Medien in Europa gestellt. Zuvor äußerte sich der Auswärtige Ausschuss des EU-Parlaments besorgt über das Problem der „Anti-EU-Propaganda“ aus Russland und billigte den Entwurf eines Papiers zur Abwehr russischer Informationsattacken. Laut Resolution gelten das Terrornetzwerk Daesh (IS) und Russland als „zwei böseste Gegner“.

Zu den Hauptinstrumenten des Kremls zählten EP-Abgeordnete unter anderem den Fernsehsender RT, die Nachrichtenagentur Sputnik und die Russisch-orthodoxe Kirche.

 

Quelle: Sputnik

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