Das Weiße Haus fordert von der Zeitung „The New York Times“, sich bei US-Präsident Donald Trump für einen Artikel über die ersten Tage nach dessen Amtseintritt zu entschuldigen, wie die US-amerikanische Zeitung „The Hill“ unter Berufung auf den Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, berichtet.

 


Dieser Text ist derart mit Unrichtigkeiten und Lügen durchdrungen, dass sie (die Zeitung – Anm. d. Red.) sich bei dem Präsidenten entschuldigen muss“, so Spicer zu dem Bericht der Zeitung über einen üblichen Arbeitstag des Präsidenten.

Als Beispiel für Lügen führte Spicer einen Satz über den in einem Bademantel fernsehenden Trump an: „Ich denke nicht, dass der Präsident einen Bademantel hat. Von A bis Z haben sie Geschichten ausgedacht, die es überhaupt nicht gibt”. Darauf folgte im Netz ein regelrechter „Strom“ von Fotos mit Trump im Bademantel.

 

 

Trump kritisierte das Blatt ebenfalls via Twitter: „Die angeknackste ‚New York Times‘ schreibt völlige Märchen über mich. Sie machen es schon zwei Jahre falsch und jetzt denken sie sich genauso Geschichten und Quellen aus!“

Am Montag hatte die „New York Times“ einen Artikel über den angeblichen Alltag im Weißen Haus unter dem 45. Präsidenten veröffentlicht. Sie benutzte nach eigenen Angaben Interviews „mit Dutzenden von Regierungsbeamten, Kongressangestellten, früheren Mitarbeitern und anderen Beobachtern der neuen Administration“, um über Trumps nachlässigen Führungsstil zu berichten.

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