Für ein internes Schreiben, in dem empfohlen wurde, Asylbewerber vom bevorstehenden Karneval fernzuhalten, hat sich nun die Polizei in Nordrhein-Westfalen entschuldigt.

 

Das Landesamt für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) hatte in einem internen Schreiben Sorge geäußert, Betreuer von Asylbewerbern könnten diese in großer Zahl zum Karneval bringen. Das sei aus polizeilicher Sicht kritisch zu bewerten, „da so das massierte Auftreten von Flüchtlingen und Asylbewerbern forciert wird“.

Unter Berücksichtigung der aktuellen Sicherheitslage in Deutschland sowie „der Ereignisse bei den vergangenen Jahreswechseln“ rate die Polizei davon ab. Kritik gab es für das Schreiben erwartungsgemäß von den etablierten Parteien, so bezeichnete der CDU-Landtagsabgeordnete Gregor Golland dies als vorgeblich „fremdenfeindlicher Fauxpas des NRW-Innenministeriums“. Claus-Ulrich Prölß, der Leiter des Kölner Flüchtlingsrats, kündigte an, „jetzt erst recht Flüchtlinge in den Karneval zu bringen“.

Quelle: Zuerst!

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