Die ukrainische Ex-Regierungschefin Julia Timoschenko hat die Behörden aufgerufen, so schnell wie möglich einen Kriegszustand im Donbass im Osten der Ukraine zu verhängen und ein Gesetz über „okkupierte Territorien“ zu verabschieden.

 

Die Ex-Regierungschefin der Ukraine, Julia Timoschenko

 

Zudem solle dem Handel mit den okkupierten Territorien ein Ende gesetzt werden, forderte die Chefin der Vaterlandspartei. Sie habe neulich eine Woche lang in den USA gearbeitet und an „dutzenden für die Ukraine wichtigen Treffen“ teilgenommen.

 

„Welche Frage wurde bei diesen Treffen gestellt? ‚Ihr sprecht von einem Krieg, zeigt uns wenigstens ein Dokument, in dem der Krieg als Krieg bezeichnet wird…‘ Sie (Gesprächspartner) sagen, ihr führet die ganze Welt in die Irre, indem ihr nicht von einem Krieg, sondern vom Terror einzelner Strukturen im Osten (der Ukraine) sprechet, kritisierte Timoschenko.

Zuvor hatte das Internetportal daily.com.ua berichtet, dass Timoschenko und US-Präsident Donald Trump bei einem Gebetsfrühstück in Washington im Laufe von etwa 20 Minuten verhandelt hatten. Zum Gesprächsthema wurden keine Angaben gemacht. Später erklärte das Weiße Haus, die Unterredung zwischen Trump und Timoschenko habe höchstens vier Minuten gedauert.

Quelle: Sputnik

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