Die ungarische Regierung will künftig alle ankommenden Migranten in Containersiedlungen in Grenznähe unterbringen, solange deren Asylanträge geprüft werden, wie AFP unter Berufung auf den Stabschef von Ministerpräsident Viktor Orbán, János Lázár, meldet.

 

Container (Symbolbild)

 

„Die Bewegungsfreiheit der Menschen wird aufgehoben, sie müssen an dem Ort bleiben, der ihnen zugewiesen wird“, so Lázár.

 

In diesem Zusammenhang sollten an den ungarischen Staatsgrenzen Container für jeweils 200 bis 300 Flüchtlinge errichtet werden. Dort müssten sie bis zu einer rechtskräftigen Asyl-Entscheidung warten.

 

Die neue Regelung soll laut der ungarischen Regierung alle derzeit in Ungarn lebenden sowie künftig eintreffenden Migranten betreffen. Laut den Regierungsplänen können ungarische Beamte die Asylbewerber direkt in den Containersiedlungen per Videoschaltung befragen, um ihre Asylanträge zu bearbeiten.

 

Zuvor war mitgeteilt worden, dass Ungarn künftig alle Asylbewerber bis zum Abschluss derer Asylverfahren festhalten wolle. Demnach sollten sie sich an der Staatsgrenze in sogenannten Hotspots und Flüchtlingscamps aufhalten, solange ihre Anträge geprüft werden.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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