Nicht nur in den USA wird immer wieder versucht, russische Diplomaten abzuwerben, wie Russlands Außenminister Sergej Lawrow gegenüber der Zeitung „Iswestija“ sagte.

 

Sergej Lawrow

 

Russlands Diplomaten „müssen oft unter nicht ganz einfachen Bedingungen arbeiten, manchmal gar in feindlicher Umgebung“, so Lawrow. Als Beispiel dafür führte er die jüngste „umfangreiche Ausweisung  aus den USA“ an.

 

„Das war eine antirussische Konvulsion der scheidenden Administration von Barack Obama“, betonte Lawrow.

„Solche Handlungen sowie Anwerbungsvorgehen, die von Erpressung und Drohungen begleitet werden, sind keine Seltenheit, auch in anderen Ländern“, betonte der Außenminister. „Nicht nur in den USA“, schloss Lawrow.

Am 17. Januar hatte Russlands Außenminister Sergej Lawrow in seiner Jahrespressekonferenz die zunehmenden Anwerbungsaktivitäten US-amerikanischer Geheimdienste gegenüber russischen Diplomaten erwähnt. Er verwies dabei auf die versuchte Anwerbung eines russischen Diplomaten, der in die USA gekommen war, um dort Medikamente für den russischen Ex-Regierungschef Jewgeni Primakow zu kaufen.

Im Dezember hatte das Team des scheidenden US-Präsidenten Barack Obama neue Sanktionen gegen Russland wegen angeblicher Hackerangriffe auf Computer der Demokratischen Partei der USA verhängt, die die Wahlniederlage von Hillary Clinton zur Folge gehabt haben sollen. Washington hatte außerdem 35 russische Diplomaten als Agenten abgestempelt und des Landes verwiesen. Die betroffenen Russen sollten binnen 72 Stunden die USA verlassen.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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