Der US-Sender NBC News berichtet unter Berufung auf Informationen aus US-Geheimdienstkreisen, dass Russland die Auslieferung von Edward Snowden an die USA erwägt – als Geschenk für Donald Trump, um die Beziehungen zu verbessern.Trump hatte den Ex-NSA-Agenten zuvor als „Spion“ und „Verräter“ bezeichnet und ihm mit der Todesstrafe gedroht.

 

Edward Snowden auf dem Titelbild des US-Magazins „Wired“ mit amerikanischer Flagge

 

Ein solcher Schritt wäre ein Beweis für die USA, dass er kein Spion ist, da kein Staat seine Agenten ans Messer liefere, schrieb Snowden auf seiner Twitter-Seite.

 

​Snowdens Anwalt Anatoli Kutscherena wies Berichte über eine mögliche Auslieferung als „Spekulationen“ zurück. „Russland hat keine rechtliche Grundlage für Snowdens Auslieferung. Jemand übt sich hier im Wunschdenken“, so Kutscherena.

 

„Russland handelt nicht mit Menschen und Menschenrechten, obwohl die US-Geheimdienste immer versuchen, uns in verschiedene Provokationen zu verwickeln“, hieß es.

Auch Kreml-Sprecher Dmitri Peskow hatte zuvor Gespräche über Snowdens Auslieferung als „Nonsens“ kritisiert.

 

Snowden war vor fast vier Jahren ins russische Exil geflüchtet, nachdem er Bespitzelungen des US-Geheimdienstes NSA publik gemacht hatte. Die USA fordern seine Auslieferung wegen Geheimnisverrats. Moskau lehnt eine Abschiebung ab.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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