In Syrien kämpfen zurzeit etwa 5.000 Chinesen, gab der syrische Botschafter in Peking, Imad Moustapha, bekannt. Sie seien dorthin durch die Türkei eingereist und dort zu Mitgliedern von entweder der Terrormiliz «Islamischer Staat» oder der dschihadistisch-salafistischen Organisation Dschabhat Fatah asch-Scham (der früheren al-Nusra-Front — sämtliche Organisationen in Russland verboten) geworden. Viele von ihnen seien ins Kriegsland mit ihren Familienangehörigen umgezogen.

 

„Als Ergebnis haben wir nun in Syrien chinesische Kinder, die Videos auf YouTube veröffentlichen. Darin stehen sie mit Schwertern und Kalaschnikow-Maschinengewehren in den Händen und sprechen vom Dschihad in Syrien. Aber sie sind Chinesen“, betonte Moustapha.

 

 

Chinesen und Zentralasiaten schließen sich immer öfter dem IS an, erklärte zuvor eine russische militär-diplomatische Quelle gegenüber Interfax. Die Vereinigung Russlands, der Türkei und des Irans im Kampf gegen Terroristen in Syrien habe die ethnische Zusammensetzung der Terrormiliz beeinflusst. «Der Anteil der EU-Auswanderer an den IS-Einheiten, die in Syrien tätig sind, ist vielfach geschrumpft. Zugleich aber stieg das Kontingent der aus zentralasiatischen Republiken sowie dem chinesischen Autonomen Gebiet Xinjiang eingereisten Kämpfer an«, so die Quelle.

 

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