Medien: Transatlantische Konzerne und Verbindungen wollen über den Wahrheitsgehalt von Nachrichten richten

Veröffentlichungsdatum: 15 02 2017, 06:18

 

Fakenews, Verschwörungstheorien und das Wahrheitsministerium ist in aller Munde. Und es geht damit munter weiter, denn wieder einmal bestimmt das transatlantische Geflecht aus Staat, Medien und Politik, was richtig und was falsch ist. Und deswegen wollen auch die Erfüllungsgehilfen der westlichen Leitmedien ihren Dienst antreten.

 

 

Es ist ein schlechter Witz dieser Geschichte, dass Medien wie die Washington Post (im Bild oben links), die gerade erst wieder bei der Verbreitung von verleumderischen und kriegstreiberischen Falschnachrichten erwischt wurde, zu den Medien zählt, die von sich behaupten, FakeNews bekämpfen zu wollen. Wer glaubt, diesen Propagandaschleudern ginge es um „die Wahrheit“, der glaubt auch, dem Westen ginge es irgendwo in der Welt um „Demokratie“ oder „Menschenrechte“, schreibt der Blog Propagandaschau.

 


Nur transatlantische Gruppen haben sich selbst auserwählt, um gegen die Verbreitung von Fake News zu kämpfen. Der Begriff wurde von angelsächsischen Diensten geprägt und dient im Informationskrieg zur Desinformation. Die Fake News lösen wohl den Begriff Verschwörungstheorie ab, der zuvor jahrelang den Medienalltag bestimmte.

 

 

Zum einen wird man nun die Gesamtheit dieser Medien für die Falschinformationen „haftbar“ machen können, die einzelne von ihnen verbreiten. Das heißt, wenn ARD, Washington Post oder bellingcat einmal mehr Unsinn verbreiten, wird das auf das gesamte Netzwerk der selbsternannten Wahrsager zurückfallen. Wer den Begriff „Mainstreammedien“ bisher vielleicht noch in eine „verschwörerische“ Ecke stellen konnte, muss nun eingestehen, dass sich dieser Mainstream hier auf internationaler Ebene organisiert.

Zum anderen wird es alternativen Quellen möglich sein, die von diesen Medien verbreiteten Falschmeldungen an zentraler Stelle zu melden und somit öffentlichen Druck auf das gesamte Konglomerat auszuüben. Mit jeder Falschnachricht, die diesem Netzwerk als ganzem zuzuordnen ist und nicht umgehend korrigiert wird, sinkt die Vertrauenswürdigkeit der nunmehr als eine Front erscheinenden Publikationen. Mit jeder Information, die sie unterdrücken oder als FakeNews brandmarken wollen, werden sie die Öffentlichkeit polarisieren und den Konflikt verschärfen, heißt es im Blog weiter.

 

Die Desinformationskampagnen der westlichen Leitmedien sind bekannt. Weiße Helme in Syrien, das war zwischen Oktober und November der aufwändige Knüller in den Medien, der sehr schnell als Fake überführt wurde. Und aus Terroristen macht der Westen auch gerne mal «moderate Rebellen» — wie man in Syrien oft sehen konnte.

Der Blog Propagandaschau beschäftigt sich täglich kritisch mit der deutschen und westlichen Medienlandschaft und es wäre schwer aus dem Stehgreif zu zählen, wie oft man bereits ARD, ZDF und private westliche Medien der Lüge überführt hat.

Die Worte von Hitlers Mann für Propaganda könnten sich die westlichen Leitmedien verinnerlicht haben. Wer denkt denn da noch an Zufall, wenn Spiegelgründer Augstein oder Stern-Boss Henri Nannen in der Propaganda-Kompanie der Wehrmacht dienten und deren Geist auch nach 70 Jahren Spiegel immer noch in den Köpfen der Hetzjournaille ist.

Über Fakenews wurde in alternativen und unabhängigen Medienportalen in der letzten Zeit viel diskutiert und wird wohl auch in der Gegenwart ein Thema bleiben. Populär wurde der Begriff im Übrigen, nachdem Pädophilie-Vorwürfe in den von WikiLeaks veröffentlichten Podesta E-Mails laut wurden. Hierzu ist das obere Video empfehlenswert: Moderatorin Katrin Ziske (u.a. Compact) mit dem Video-Journalisten Hagen Grell im Gespräch.