UN-Gesandter für Syrien, Staffan de Mistura, hat sich bei Russland für die Bemühungen um eine Regelung der Syrien-Krise bedankt und auf den Rückgang der Gewalt in der Arabischen Republik hingewiesen.

„Seit der Unterzeichnung der Vereinbarung mit der Türkei über die Waffenruhe, bestätige ich: Wir haben einen Rückgang der Gewalthandlungen in Syrien beobachtet. Das ist eine sehr gute Nachricht“, so de Mistura am Donnerstag beim Treffen mit dem russischen Verteidigungsminister Sergej Schoigu in Moskau.

 

 

Es gebe zwar noch Gebiete, wo die Kämpfe fortgesetzt würden. Im Vergleich zu früher aber könne man einen großen Unterschied feststellen, so de Mistura. „Wir müssen die Feuerpause auch weiterhin sicherstellen, deswegen ist unser Treffen so wichtig“, betonte der UN-Sondergesandte.

Derzeit müsse man vor allem einen sicheren Mechanismus der Waffenruhe einführen, was bei den Verhandlungen in Kasachstans Hauptstadt Astana in erster Linie erörtert werde. „Sollte es Ihnen, zusammen mit der Türkei, dem Iran und Syrien gelingen, diese Feuerpause zu stabilisieren, wird das den Auftakt zu großen Veränderungen in dem Konflikt geben“, schloss de Mistura an Schoigu gewannt.

Russland, der Iran und die Türkei sind die Initiatoren des Treffens und Garanten der seit Ende Dezember geltenden Waffenruhe zwischen der Regierungsarmee und der bewaffneten Opposition in Syrien. Man wolle durch konkrete Maßnahmen und Einfluss auf die Konfliktparteien versuchen, die Feuerpause zu stärken, die Gewalt zu vermindern und einen ungehinderten Zugang für humanitäre Hilfe zu schaffen.

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