In Wien zeigte man Verständnis für Trumps Mauerbau an der mexikanischen Grenze: In der Diskussion über die Mauerpläne des neuen amerikanischen Präsidenten hat der österreichische Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) politisch unkorrektes Verständnis für Trump bekundet.

Wörtlich sagte Kurz: „Jeder amerikanische Präsident hat bis jetzt versucht, die Migration in die USA zu regeln, und jedes andere Land der Welt versucht grundsätzlich auch, Migration zu steuern und nicht unkontrolliert stattfinden zu lassen.”

Auch diejenigen, die 2015 und 2016 für offene Grenzen und die massenhafte illegale Immigration eingetreten seien, hätten heute verstanden, daß das ein Fehler gewesen sei – zumindest hoffe er das, sagte Kurz.

Vor dem Hintergrund der österreichischen Erfahrungen sei die beste Form des Grenzschutzes „smart and secure borders”, das bedeute „klassische Polizei- und Militärpatrouillen mit technischen Hilfsmitteln wie Zäunen, Wärmebildkameras und Drohnen”, erklärte der Außenminister.

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