Nach der Blockade durch extremistische Gruppierungen: Die Ukraine zieht die Südafrikanische Republik, China und Australien als mögliche Kohlelieferanten in Betracht. Das gab die Agentur RIA Nowosti Ukraina unter Berufung auf den ukrainischen Minister für Energiewirtschaft und Kohleindustrie, Ihor Nassalyk, bekannt, berichtet RT Deutsch.

Die entsprechende Erklärung hat der Politiker nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine abgegeben.

«Wir werden eine staatliche Reserve haben. Jetzt werden Mittel für eine staatliche Reserve von Anthrazitkohle zugewiesen. Bislang gibt es ein paar passende Bezugsmöglichkeiten. Das sind Südafrika, Australien und China», erklärte der Minister. Nachdem radikale Gruppen Kohlelieferungen aus dem Donbass blockiert hatten, spitzt sich die Lage im Energieversorgungsbereich wegen akuten Kohlemangels weiter zu. In diesem Zusammenhang hatte die ukrainische Regierung am 15. Februar beschlossen, einen vorläufigen Ausnahmezustand einzuführen. Dem ukrainischen Energieminister Igor Nassalik zufolge gilt dieser vorerst für einen Monat und kann bei Bedarf für einen weiteren Monat verlängert werden.

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