Der US-Rechnungshof (GOA) hat der Nasa-Raumfahrtbehörde empfohlen, noch zusätzliche Plätze in russischen „Sojus“-Raumschiffen zu kaufen, wie der Rechnungshof am Freitag auf seiner offiziellen Webseite mitteilt.

 

Internationale Raumstation (ISS)

 

Dies sollte demnach mit in einen Plan aufgenommen werden, der es im Falle „unvorhergesehener Umstände“ ermögliche, die US-Präsenz auf der Internationalen Raumstation (ISS) auch nach 2018 zu erhalten. Die NASA hatte sich bisher nur bis 2019 „Sojus“-Mitflüge zur ISS vertraglich gesichert.

 

Der Rechnungshof bezeichnete es nun aber als besonders wichtig, „ununterbrochene Präsenz“ auf der ISS zu zeigen. Dafür müsse ein Plan konzipiert und dieser dann dem US-Kongress zur Erörterung vorgelegt werden.

 

Die Nasa soll laut GOA auch mit den Herstellern SpaceX und Boeing Verträge über die Beförderung von Astronauten auf die ISS abgeschlossen haben. Die beiden Unternehmen haben aber 2017 keine Zertifikate mehr für ihre Weltraumschiffe bekommen können, was auf Verzögerungen bei Testflügen zurückzuführen ist.

 

Zuvor hatte die Nasa mitgeteilt, sie erwäge den Kauf dreier Mitflugplätze in russischen „Sojus“-Raumschiffen.

 

Quelle: Sputnik