Im Gespräch mit dem syrischen Staatsoberhaupt: Der syrische Präsident Assad ist entschlossen, sein Land komplett vom Terror zu befreien. In einem Interview mit mehreren französischen Medien erklärte Assad, Raqqa als selbsterklärte Hauptstadt der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, ISIS, Daesh — in Russland verbotene Organisation) sei lediglich „ein Symbol”, schreibt das Nachrichtenmagazin Zuerst! auf seiner Internetseite.

Der IS sei aber „überall”, daher gehe es im Anti-Terror-Kampf auch darum, „die Kontrolle über jeden Winkel des Territoriums zurückzuerlangen”.

In dem Interview, das die Sender Europe 1, TF1 und LCI mit Assad führten, erklärte der syrische Staatschef, IS-Kämpfer befänden sich auch in der Nähe von Damaskus, in Palmyra und in Idlib. Das umkämpfte Raqqa sei also kein bevorzugtes Ziel, „für uns zählt alles”.

Der IS hatte Raqqa nach seinem Feldzug in Syrien und dem Irak zur Hauptstadt des 2014 ausgerufenen Kalifats erklärt. Derzeit stehen die Dschihadisten dort unter Druck – es ist das erklärte Ziel der von den USA unterstützten kurdisch-arabischen Militärallianz SDF und der internationalen Anti-IS-Koalition, dem IS die Stadt zu entreißen. Der Angriff auf Raqqa läuft seit November.

Syrien vor dem Krieg

 

Quelle: Zuerst!

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