Der Präsident Uruguays weilt diese Woche in Russland. Durch seinen Staatsbesuch in Moskau, dem ersten eines uruguayischen Präsidenten nach Zusammenbruch der Sowjetunion, will Tabaré Vázquez das seit 160 Jahren bestehende bilaterale Verhältnis zu Russland noch weiter auszubauen.

Im exklusiven RT-Interview gibt er einen Einblick in die Hintergründe seines Besuches.
Im Gespräch mit RT bezeichnet Tabaré Vázquez die russisch-uruguayischen Beziehungen als fest und traditionsreich. Dennoch wies der Präsident darauf hin, dass der Handelsaustausch zwischen den beiden Staaten in der letzten Zeit signifikant zurückgegangen sei. Ein Grund dafür seien globale wirtschaftliche Probleme und der Erdölpreisverfall, so Vázquez. Russland sei aber ein äußerst wichtiger Markt. Deswegen gelte es, das bilaterale Verhältnis auszubauen.

Uruguays Staatschef erwähnte dabei, dass sein Land zu den Staatenvereinigungen Mercosur und UNASUR gehört und sich allmählich zu einem regionalen Hub, einer Tür zum Eintritt in diese Zone entwickelt. Die geografische und geopolitische Lage des Landes ermögliche europäischen und asiatischen Staaten einen strategischen Zugang zum südlichen Teil des amerikanischen Kontinentes, aber auch zum zentralen Teil Amerikas, darunter Mexiko, mit dem Uruguay einen bilateralen Freihandelsvertrag hat.

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