Die Nato kommt ihren Verpflichtungen an der Südostflanke zurzeit nicht nach. Das sagte der türkische Verteidigungsminister Fikri Isik am Samstag auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Allianz müsse diese Richtung verstärken.

 

 

„Die Nato hat bisher ihre Verpflichtungen in der südlichen Richtung nicht erfüllt. Wir hoffen darauf, dass sich dies in allernächster Zeit ändern wird“, so Isik.

Ihm zufolge darf die Allianz ihr „Potential der Eindämmung und Verteidigungsfähigkeit“ nicht verlieren. Derartige Aufgaben müssten sich nicht nur in die östliche, sondern auch die südliche Richtung ausgedehnt werden.

 
Zuvor hatten sich die Präsidenten der Türkei und der USA, Recep Tayyip Erdogan und Donald Trump, bei einem Telefonat verständigt, bei der Offensive auf die syrischen Städte Al-Bab und Rakka zusammenzuarbeiten.

 

Wie Reuters berichtete, hat Trump dabei seine Bereitschaft bekundet, Ankara weiter als strategischen Partner und Nato-Verbündeten zu unterstützen.