Nach der Niederlage beim Verfassungsreferendum im Dezember ist Matteo Renzi als Ministerpräsident Italiens zurückgetreten, berichtet der digitale Informationsdienst Sputnik.

Nun reichte er auch seinen Rücktritt als Parteichef der sozialdemokratischen Regierungspartei PD ein, wie Renzi am Sonntag bei einer Parteiversammlung in Rom mitteilte.

Diese Entscheidung ist offenbar auf Druck von Renzis Gegnern innerhalb der eigenen Partei getroffen worden. Die linke Minderheit erwägt eine Abspalung, sollte sich Renzi erneut um den Parteivorsitz bewerben. Renzi wolle sich jedoch durch „Erpressung“ nicht davon abhalten lassen, ein weiteres Mal als Parteichef zu kandidieren:

„Das Wort ‘Abspaltung’ tut weh, aber Erpressung ist noch schlimmer. Es ist inakzeptabel, dass die Arbeit der Partei wegen einer Minderheitsdiktatur gestoppt wurde“, betonte er, nachdem er seinen Rücktritt verkündet hatte.

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