Die Verbände mit Militärfahrzeugen und Stryker-Panzern sollen demnach aus dem deutschen Vilseck nach Orzysz im Nordosten Polens, nahe der russischen Exklave Kaliningrad, verlegt werden.

Zuvor hatte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg die Absicht der Allianz bestätigt, vier multinationale Kampfgruppen nach Polen und in die baltischen Länder zu entsenden. Die Gruppen sollen bereits im Juni in Einsatzbereitschaft versetzt werden.

Laut Stoltenberg haben die Schritte der Allianz lediglich einen Schutzcharakter und sind kein Versuch, die russische Seite unter Druck zu setzen.

 

Die Veröffentlichung der US-Army in Europa:

Am vergangenen Freitag hatte in München das Treffen zwischen Russlands Außenminister Sergej Lawrow und Stoltenberg stattgefunden. Der Nato-Generalsekretär äußerte die Notwendigkeit, einen Dialog mit Russland wiederherzustellen.

„Ich weiß, von der Position der Stärke aus“, sagte dazu der russische Chefdiplomat. „Von einer berechenbaren Position aus“, konterte Stoltenberg.
„Ich bin froh, dass die Nato nach wie vor mit uns spricht. Ich rechne mit einer Diskussion über einige praktische Fragen“, so Lawrow weiter.

Beim Nato-Gipfeltreffen Anfang Juli 2016 in Warschau war die Stationierung multinationaler Bataillone in Litauen, Lettland, Estland und Polen beschlossen worden. Für die Aufstellung der Truppen sind Deutschland, Kanada, Großbritannien und die USA verantwortlich. Schon zuvor musste Russland in Erwiderung zahlreicher Deklarationen über seine angebliche militärische Bedrohung gegen Polen und das Baltikum wiederholt erklären, Russland werde nie ein Nato-Land angreifen.

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