Bundesarchiv der Bundesrepublik Deutschland

 

Wie neue Dokumente des deutschen Auslandsnachrichtendienstes BND enthüllen, war die deutsch-österreichische Schauspielerin Marika Rökk beim Sowjetischen Geheimdienst tätig gewesen, berichtet die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti auf seiner Seite unter Berufung auf die neuen Dokumente, die der Bundesnachrichtendienst freigegeben hat.

 

Wie neue Dokumente enthüllen, war die 2004 verstorbene Schauspielerin als Agentin für die Sowjetunion tätig gewesen, schreibt die Nachrichtenagentur auf ihrer Internetseite. Die im Jahr 1913 in Kairo geborene Deutsch-Österreicherin soll laut der Vorläuferorganisation «Organisation Gehlen», ihre Tätigkeit für die sowjetischen Dienste aufgenommen haben. Im Jahre 1951 also zum gleichen Zeitpunkt als Rökk ihre Schauspielkarriere an den Nagel hängen wollte, soll sie für die Sowjets gearbeitet haben, was der deutsche Dienst unter Generalmajor Reinhard Gehlen nicht publik machte — dies stellt sich laut der russischen Nachrichtenagentur ex post als kluger Schachzug heraus. Ihr letzter Film war Schloss Königswald im Jahre 1988.

Rökk begann ihre Karriere in den 1930er Jahren und galt als einer der Lieblingsschauspielerinnen des damaligen Deutschen Führers Adolf Hitler. Ihren ersten Film spielte sie 1935 — «Leichte Kavallerie» war ihr Kinodebüt im Dritten Reich gewesen. Rökk ist im Jahre 2004 an einem Herzinfarkt gestorben.

Wenn ich Sie, mein Führer, für ein paar Augenblicke erheitern und von Ihrer verantwortungsvollen Arbeit ein wenig ablenken konnte, so bin ich darüber unendlich stolz und glücklich.“

 

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