Winterurlauber in Frankreich müssen sich auf strengere Sicherheitsmaßnahmen einstellen: Wegen erhöhter Anschlagsgefahr patrouillieren die Anti-Terror-Einheiten der französischen Polizei landesweit an Flughäfen und öffentlichen Plätzen, wie Sputnik unter Berufung auf die britische Zeitung „The Daily Mail“ berichtet.

Der verstärkte Schutz ist Teil der Sonderoperation unter dem Decknamen „Sentinelle“ der französischen Regierung, wie die Zeitung berichtet.

„Die Präsenz von Polizei- und Sicherheitskräften wurde in ganz Frankreich verstärkt. Besondere Aufmerksamkeit gilt öffentlichen Plätzen, an denen viele Touristen erwartet werden“, zitiert das Blatt einen Sicherheitsexperten.

Wie auch im letzten Jahr kommen die meisten Besucher im Februar in die französischen Skigebiete. Deshalb gehe die Regierung auf Nummer sicher und verstärke den Anti-Terror-Schutz, zumal ein Anschlag in den Urlaubsorten eine Schneelawine und damit eine noch größere Katastrophe auslösen könnte, so der Experte laut Zeitung. Nun patrouillieren demnach die Polizei und das Militär auf Flughäfen, kontrollieren Taschen und persönliche Gegenstände von Besuchern in den Bars und Restaurants in den Skigebieten.

„Sentinelle“ ist eine Anti-Terror-Operation der französischen Regierung, die im Rahmen des landesweiten Ausnahmezustands stattfindet. Der Ausnahmezustand ist nach den Terroranschlägen von Paris im November 2015 auf Initiative des französischen Präsidenten verhängt und infolge mehrmals verlängert worden. Im vergangenen Dezember hat das französische Parlament den Ausnahmezustand bis Juli dieses Jahres verlängert.

Quelle : Sputnik Deutschland

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