Die Idee, dass Russland die Halbinsel von der Ukraine mieten könnte, hat Kremlsprecher Dmitri Peskow als absurd bezeichnet.

„Es gibt in diesem Fall kein Gesprächsthema. Wir wissen nichts von irgendwelchen Plänen“, sagte Peskow gegenüber Journalisten am Montag. Außerdem herrsche allgemeine Klarheit darüber, dass die Minsker Abkommen alternativlos seien und dass nur auf deren Grundlage eine diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts möglich sei.

Der Präsidentensprecher äußerte zudem Kritik an dem ukrainischen Vorschlag zur Vermietung der Krim. „Wie kann Russland seine eigene Region mieten? Die Formulierung als solche ist ziemlich absurd“, so Peskow weiter.

Zuvor hatte die US-Zeitung „The New York Times“ berichtet, Artemenko habe einen „Friedensplan“ für Russland und die Ukraine entworfen und ihn dem vor Kurzem zurückgetretenen Ex-Berater des US-Präsidenten Donald Trump, Michael Flynn, überreicht. Der Plan sieht dem Blatt zufolge den Abzug aller russischen Streitkräfte aus der Ost-Ukraine vor. Außerdem soll in der Ukraine ein Referendum zur Vermietung der Krim an Russland abgehalten werden. Der Kreml weiß laut Peskow jedoch noch nichts von dem Plan.

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