Rund 196.000 Menschen sollen laut Organisatoren an den Gedenkdemonstrationen in Kiew teilnehmen, die noch bis kommenden Mittwoch stattfinden werden. Für den heutigen Morgen waren außerdem Demonstrationen für mehr sozialen Schutz vor dem Regierungsgebäude angekündigt. Diese fanden jedoch nicht statt, die Lage im Regierungsviertel ist weiterhin ruhig.

Einige hundert ukrainische Nationalisten und Mitglieder des Rechten Sektors haben sich vor circa zweieinhalb Stunden auf dem Maidan versammelt. Sie kamen aus Richtung des Denkmals für die Verstorbenen. Sie tragen Tarnuniformen und halten die Flaggen ihrer Organisation hoch. Außerdem sind viele Kämpfer freiwilliger Bataillone auf dem Maidan zu sehen. Sie haben sich nach eigenen Angaben versammelt, um „der Helden der Ukraine zu gedenken“.

 

Die meisten Teilnehmer der Kundgebungen halten sich auf dem Maidan auf, wo zudem die Portraits der Todesopfer aufgestellt sind. Einige Demonstranten nehmen auch an einer Andacht vor dem Denkmal für die Opfer teil. Im Kiewer Stadtzentrum wurden die Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Im Regierungsviertel patrouillieren mehrere hundert Polizisten und die ukrainische Nationalgarde. Zudem habe die Polizei die Präsidialverwaltung abgeriegelt und lasse niemanden dorthin durch.

Auf den wichtigsten Straßen im Zentrum Kiews sind Metalldetektoren aufgestellt, Kiews zentrale Verkehrsader – der Kreschtschatik – ist abgeriegelt. Die Lage sei ruhig, die Polizei habe die Lage unter Kontrolle, sagte ein Polizeisprecher.

Quelle: Sputnik

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