Rund 100 Migranten sind wegen ihrer Teilnahme an der USA-weiten Protestaktion „Tag ohne Migranten“ entlassen worden, wie der Sender NBC berichtet. Die Streik-Aktion ist in der vergangenen Woche in mehreren US-Städten veranstalten worden.

Die Demonstranten wollten dem neuen US-Präsidenten Donald Trump zeigen, welche große Rolle Einwanderer in der amerikanischen Wirtschaft spielen. und was passiert, wenn sie alle einmal streikten. Die Protestaktion richtete sich gegen die strengen Verordnungen Trumps gegenüber Migranten und vor allem gegen dessen Terrorschutz-Dekret. Wegen des Streiks stand der Betrieb in vielen Geschäften still.

Dem Sender zufolge sind Entlassungen von Mitarbeitern, die an der Protestkampagne teilgenommen hatten, später unter anderem aus den Bundesstaaten Florida, Oklahoma, Tennessee und New York gemeldet worden. Viele Angestellte sollen von ihren Arbeitgebern vor möglichen Folgen gewarnt worden sein, heißt es.

Zuletzt hatten das US-Justizministerium und Trump selbst bei einer Pressekonferenz die bevorstehende Unterzeichnung eines neuen Erlasses bekanntgegeben. Der US-Staatschef erklärte, er werde „ein sehr wichtiges und allumfassendes Dekret zum Schutz der Amerikaner unterzeichnen“. Dabei kündigte er die Absicht an, „seine Wahlversprechen auch einzuhalten“ und weiterhin die „sorgfältigen Kontrollen“ von in die USA einreisenden Ausländern zu unterstützen.

Der ursprüngliche Erlass, über den das US-Gericht entscheiden sollte, war am 27. Januar unterzeichnet worden. Am 10. Februar hatte das Berufungsgericht in San Francisco entschieden, dass dieses Terrorschutz-Dekret vorerst außer Kraft bleibt.

Donald Trumps Terrorschutz-Dekret sah vor, die Einreise von Flüchtlingen aus Konfliktzonen in die USA einzuschränken. Das Dekret über den Schutz der USA vor Terrorismus war Trump zufolge dazu in Kraft getreten, um keine radikalen Islamisten ins Land zu lassen. Es stoppt die Flüchtlingsaufnahme: aus Syrien für unbestimmte Zeit, aus anderen Ländern für 120 Tage. Außerdem verbietet es Bürgern aus besonders gefährdeten Ländern die Einreise in die USA für 90 Tage. Medien zufolge betrifft das insbesondere Bürger aus Syrien, dem Iran und Irak, aus Libyen, Somalia, dem Sudan und Jemen.

 

Quelle : Sputnik Deutschland

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