Ruhrgebiet: In einer Wohnung im nordrhein-westfälischen Herten mußten Polizeibeamte in Notwehr einen Tunesier erschießen. Laut den bisher vorliegenden Erkenntnissen sei der Mann am vergangenen Sonntagabend in die Wohnung einer 72jährigen Frau eingebrochen, schrieb Zuerst!

Diese meldete bereits gegen 19.02 Uhr der Polizei eine verdächtige Person auf ihrem Balkon. Zunächst verschwand der Mann, jedoch kletterte er später auf den Balkon eines Nachbarhauses und schlug dort eine Scheibe ein. Zurück auf dem ersten Balkon zerschlug er auch dort die Scheibe und drang in die Räume ein. Die Rentnerin floh zu ihrer Nachbarin, um erneut die Polizei zu rufen. Die Beamten betraten die Wohnung.

Den weiteren Verlauf erklärte Polizeisprecher Mikro Stein wie folgt: „Der Mann kam mit einem Messer auf die beiden Beamten zu. Daraufhin zogen die Kollegen ihre Waffen, gaben mindestens einen Schuß ab.“ Der Schuß traf den Einbrecher tödlich, er verstarb noch am Tatort. Die Obduktion soll heute erfolgen. „Bei dem Toten handelt es sich um einen 30jährigen Asylbewerber mit Duldung aus Tunesien, wohnhaft in Herten“, führte Stein gegenüber der Presse weiter aus.

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