Nach der Anerkennung der in der selbsternannten Volksrepublik Donezk ausgestellten Dokumente durch Russland ist die Zahl der Anträge auf örtliche Pässe enorm gestiegen. Das teilte Republikchef Alexander Sachartschenko am Mittwoch mit.

„Nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Erlasses (durch Russlands Präsident Wladimir Putin) ist die Situation um Donezker Pässe buchstäblich kritisch geworden: die Nachfrage stieg um das Dutzendfache“, sagte Sachartschenko vor der Presse in Donezk. Das Problem dürfte in einer oder zwei Wochen gelöst werden. Konkrete Zahlen nannte Sachartschenko nicht.

Putin hatte am 18. Februar die in einzelnen Kreisen der Gebiete Donezk und Lugansk im Osten der Ukraine ausgestellten Papiere per Erlass anerkannt. Das Dekret gelte, bis das Minsker Abkommen vollständig realisiert worden ist, hieß es in Moskau.

Die selbsternannten Republiken Donezk und Lugansk würdigten die Entscheidung Russlands. Dagegen bezeichnete Kiew den Erlass als einen Verstoß gegen das Völkerrecht und gegen Bestimmungen des Minsker Abkommens. In diesem Zusammenhang forderte die Ukraine vom Westen, Sanktionen gegen Russland zu verschärfen, schreibt der digitale Informationsdienst Sputnik.

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