Bewohner des Donbass können in Weißrussland Asyl bekommen, auch wenn sie keine gültigen Papiere haben, schreibt RT Deutsch

«Jeder Fall wird einzeln behandelt. Manche können sich nur mit ihrem Führerschein ausweisen. Anderen sind alle Dokumente abhandengekommen», teilte der weißrussische Außenamtssprecher Dmitri Mirontschik am Donnerstag mit. Obwohl Minsk die Pässe der selbsterklärten Volksrepubliken nicht anerkennt, bekommen Flüchtlinge aus dem Donbass ein Bleiberecht auf der Basis eines erleichterten Verfahrens.

Nach Angaben des russischen Außenministeriums sind rund 160.000 Menschen seit dem Beginn des Ukraine-Konfliktes in Weißrussland angekommen. Bei ihnen handelt es sich um Flüchtlinge, die beiderseits der Kontaktlinie im Donbass gelebt haben. Mittlerweile erkennt Russland die in den selbstproklamierten Volksrepubliken Donezk und Lugansk ausgestellten Dokumente an. Dem Kreml zufolge hat diese Maßnahme einen humanitären Charakter. Die Richtlinie wird bis zur endgültigen Erfüllung der Minsker Abkommen in Kraft bleiben.

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