Sechs Senatoren und Abgeordnete des US-Repräsentantenhauses haben sich zu einem dreitägigen Besuch in Kuba aufgehalten. Raúl Castro, Präsident des Staats- und Ministerrates, empfing sie am Dienstagnachmittag.

via Amerika 21

Die US-Delegation wurde von den Senatoren Patrick Leahy (Demokrat aus Vermont) und Thad Cochran (Republikaner aus Mississippi) angeführt. Dabei waren noch die demokratischen Senatoren Thomas Udall (New Mexico), Michael Bennett (Colorado), die beiden demokratischen Abgeordneten James McGovern und Seth Moulton, beide aus Massachusetts, sowie der Geschäftsträger der USA in Kuba, Jeffrey DeLaurentis. Während Senator Leahy schon lange nachdrücklich für eine Verbesserung der Beziehung zu Kuba eintritt, ist Senator Cochran ein Unterstützer von US- Präsident Donald Trump. Dessen Regierung lässt derzeit die bisherige «Politik der Annäherung», wie sie von der kubanischen Regierung und US-Präsident Barack Obama begonnen wurde, «überprüfen und neu einschätzen», ließ ihr Pressesprecher, Sean Spicer, unlängst verlauten.

Wie es im kubanischen Fernsehen hieß, besprachen Castro und seine Besucher aus dem US-Kongress «beide Länder interessierende Themen». Weitere Details wurden nicht bekannt. Zuvor war die Delegation bereits mit Kubas Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla, dem Minister für Außenhandel und ausländische Investition, Rodrigo Malmierca Díaz, und Landwirtschaftsminister Gustavo Rodríguez Rollero zusammengetroffen.

Derweil befinden sich drei Gesetzesvorlagen im Repräsentantenhaus und drei im Senat, bei denen es um weitere Reiseerleichterungen, Krediterleichterungen und Handelserleichterungen von US-Bürgern gegenüber Kuba geht.

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