In einigen US-Städten sowie in Berlin haben Protestaktionen zum dritten Maidan-Jahrestag in der Ukraine stattgefunden. Sie verliefen unter dem Namen „Tag der Wahrheit“ (Day of Truth) und mit dem Appell, die angeblich von der Obama-Administration und dem Milliardär George Soros organisierte „Bunte Revolution nicht zu tolerieren“.

 

Maidan 2014

 

Die Aktionen wurden vom Schiller-Institut organisiert und haben in New York vor dem UN-Hauptquartier stattgefunden, heißt es auf der offiziellen Seite der LaRouche-Bewegung. Die Teilnehmer trugen Plakate mit Aufschriften wie „Obama ins Gefängnis“ und „Euer Feind ist George Soros“. Die Organisatoren verteilten unter den Passanten Info-Blätter, die auch auf dem LaRouche-Portal zu lesen sind.

 

„Die LaRouche-Bewegung veranstaltet in Manhattan den Tag der Wahrheit und fordert die Amerikaner auf, den Putsch der Bunten Revolution von Soros/Obama in der Ukraine 2013 nicht zu tolerieren“, heißt es im offiziellen Twitter der Bewegung.

Den Organisatoren zufolge sind der Putsch in der Ukraine und die gegenwärtigen Ereignisse in den USA miteinander verbunden. Demnach sei die Bunte Revolution von 2014 durch gezielte Lügen veranstaltet worden, die heute gegen Russland benutzt werden. Dies könne zu einem globalen Krieg führen, heißt es. In der Ukraine seien vor drei Jahren Neo-Nazis an die Macht gekommen, die von Obama und Soros unterstützt wurden, heißt es auf einem Info-Blatt.

Außerdem könne sich der „Obama-/Soros-Maidan“ erneut wiederholen. Diesmal aber in den USA, heißt es in dem Appell. Die Methoden, die zurzeit gegen US-Präsident Donald Trump benutzt werden, ähnelten denjenigen, die vor drei Jahren in Kiew zu sehen waren, so die Vertreter der LaRouche-Bewegung.

Aus der Sicht der Veranstalter grenzen die Taten des US-Milliardärs und des ehemaligen US-Präsidenten an Staatsverrat, weswegen sich die beiden vor dem Gesetz verantworten müssten.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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