Der ukrainische Abgeordnete des Poroschenko-Blocks, Sergej Leschtschenko, hat versucht, den ehemaligen Leiter von Trumps Wahlzentrale, Paul Manafort, zu erpressen, teilte die US-Zeitung „The Politico“ unter Verweis auf eigene Quellen mit.

Der Zeitung standen ihren eigenen Angaben nach Meldungen zur Verfügung, die Leschtschenko im Sommer 2016 während der Wahlkampagne in den Vereinigten Staaten an Manaforts Tochter geschickt haben sollte. Die Informationen sollen von einem gehackten Handy der Tochter stammen.

„Ich muss mich mit Paul in Verbindung setzen. Ich muss einige wichtige Informationen mit ihm bezüglich der Untersuchung in der Ukraine teilen“, hieß es. Der Absender habe angeblich Beweise dafür, dass Paul Geld erhalten haben soll. „Wenn ich von dir keine Antwort bekomme, habe ich vor, das an das FBI, die ukrainischen Behörden und die Medien weiterzugeben“, so eine der Meldungen, die der Abgeordnete geschickt haben soll.

Darüber hinaus soll Leschtschenko geschrieben haben, dass er über „höchst zuverlässige Fakten“ über Manaforts Teilnahme an der schwarzen Buchführung der „Partei der Regionen“ verfüge.

Auf seiner Facebook-Seite hat Sergej Leschtschenko alles dementiert. Er habe weder E-Mails noch SMS an Manafort oder seine Familie geschickt und kenne deren Kontaktdaten nicht.

 

Quelle: Sputnik Deutschland

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