Gestern geriet eine Filtrationsanlage im Donbass unter die Kontrolle und den Beschuss der Ukrainischen Streitkräfte. Laut einem Bericht der russischen Tageszeitung «Prawda» warnte nun die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) vor einer Umweltkatastrophe im Südosten der Ukraine.

 

«Der neue Krieg im Donbass», — dieses Video veröffentlichte die Zeitung auf ihrer Internetseite in russischer Sprache.

 

Durch den erneuten Beschuss der Filtrationsanlage steht die Region um Donezk vor einer Naturkatastrophe. Dies wurde durch den Leiter der Sonderüberwachungsmission (SMM) der OSZE in der Ukraine Ertugrul Apakan laut Prawda laut Prawda gesagt. Gerade der Beschuss von Tanks mit toxikologischen Inhalten wie Chlor sei besonders riskant.

Ihm zufolge dokumentiere der Beschuss solcher Tanks oder der Filtrationsanlage, dass an den Belangen der Zivilbevölkerung kein Interesse bestehe.

Die ukrainische Armee hat die Anlagen der Filterstation nahe Donezk unter ihre Kontrolle gebracht und von dort aus die selbsterklärte Volksrepublik beschossen, wie der Vize-Stabschef der Donezker Volkswehr, Eduard Bassurin, am Samstag mitteilte.

„Die ukrainische Seite hat heute Nacht entgegen allen Vereinbarungen und den übernommenen Verpflichtungen Objekte der Donezker Filterstation besetzt, um von dort aus das provokative Feuer gegen unsere Stellungen zu führen“, sagte Bassurin.

Die Soldaten „aus den radikalen nationalistischen Einheiten“ hätten die Stellungen der Donezker Volkswehr sowie die Wohnviertel in Jassinowataja und Spartak aus Granatenwerfern und schweren Maschinengewehren beschossen.

Bassurin warf den ukrainischen Kämpfern „die Entfesselung einer weiteren Runde von Kampfhandlungen im Donbass“ vor.

 

 

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