Der bewaffnete Konflikt in Syrien, in den die russischen Streitkräfte spätestens seit Oktober 2015 involviert sind, war für diese auch ein breitangelegter Praxistest für das eingesetzte Kriegsmaterial.

Die russischen Streitkräfte konnten in Syrien insgesamt „162 Typen moderner und modernisierter Waffen“ erfolgreich testen, teilte der russische Verteidigungsminister Schoigu jetzt im Rahmen einer Abschlußtagung seines Ministeriums unter Teilnahme von Kremlchef Putin mit.

Schoigu präzisierte: „Darunter sind die modernsten Luftwaffenkomplexe Su-30SM, Su-34 sowie die Hubschrauber Mi-28N und Ka-52. Die Gefechtseigenschaften haben präzise Munitionseinheiten bestätigt.” Die Beschaffung von zehn Waffensystemen sei wegen in Syrien festgestellter Defekte eingestellt worden. Die Schwachstellen, die bei der Gefechtserprobung in Syrien ans Licht gekommen seien, seien bei den Geländeerprobungen nicht zu erkennen gewesen.

Am 15. November hatte Kremlchef Putin erklärt, der Anteil an „modernen Waffen und Technik-Einheiten“ bei den russischen Streitkräften solle bis Ende 2016 die 50-Prozent-Marke überschreiten. Die Aufgaben bei der Beschaffung der wichtigsten Ausrüstungsmodelle seien zu 70 Prozent, im Bereich der Ankäufe von Raketen und Munition bereits zu mehr als 85 Prozent erfüllt, hatte Putin damals präzisiert.

Quelle: Zuerst!

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