Der Stabschef des Weißen Hauses, Reince Priebus, und Trumps Chefstratege Steve Bannon haben bei der konservativen US-Politikkonferenz CPAC (Conservative Political Action Conference), einem jährlichen Treffen konservativer Aktivisten, Publizisten und Netzwerker, über die Vision Donald Trumps gesprochen.

 

Bannon verteidigte Trump dabei gegen Berichte der Medien, die das Bild einer chaotischen Regierung zeichnen. „Alles, was sie über das Weiße Haus lesen, ist falsch”, erklärte Bannon.

Der vormalige Chefredakteur der rechten US-Nachrichtenseite „Breitbart“ richtete in diesem Zusammenhang eine unverhohlene Kampfansage an die Adresse der Medien und Linksliberalen: „Wenn ihr glaubt, die geben euch euer Land zurück ohne einen Kampf, irrt ihr euch leider. Jeder Tag wird ein Kampf!” ließ er sein Auditorium wissen.

Die Medienberichterstattung über Trump, prognostizierte Bannon, werde auch nicht besser werden, weil die Presse ein „globales Unternehmen” sei, das die „nationalistische Wirtschaftspolitik” des Präsidenten ablehne.

Stabschef Reince Priebus ergänzte, Trump habe die Republikaner und die konservative Bewegung des Landes wieder zusammen gebracht. „Es kann nicht gestoppt werden”, sagte er über das konservative Projekt in den USA. Priebus erklärte, Trump werde sicherlich acht Jahre – zwei Amtsperioden – im Weißen Haus bleiben.

Die CPAC-Konferenz wurde 1973 von der American Conservative Union (ACU) gegründet, die auch Ausrichter des Treffens ist. Sie wird überwiegend von rechtskonservativen Sponsoren und Stiftungen getragen. Die CPAC versteht sich als Sprachrohr und Sammelbecken der amerikanischen Konservativen. Zu den diesjährigen Rednern gehörten auch Donald Trump und Vizepräsident Mike Pence.

Quelle: Zuerst!

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