Das US-Verteidigungsministerium hat seine Vorschläge zur Verstärkung des Kampfes gegen die Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS — in Russland verboten) dem Weißen Haus vorgelegt, wie der TV-Sender CNN berichtet. Damit soll das Pentagon die Anordnung des Präsidenten Donald Trump von Ende Januar erfüllt haben.

“In dem Plan geht es um die Länder, mit denen wir zusammenarbeiten müssen, sowie um konkrete Fragen, über die wir mit ihnen verhandeln müssen“, teilte der Sprecher des US-Verteidigungsministeriums Jeff Davis am Montag Journalisten mit.

Ob auch Russland in dem Dokument erwähnt werde, sagte er zunächst nicht. „Russland ist ein aktiver Spieler auf diesem Feld, besonders in Syrien“, betonte Davis.

Die Vorschläge an die US-Präsidialverwaltung beinhalten dem Sender zufolge militärische, diplomatische und finanzielle Maßnahmen. Zur Erörterung dieser Maßnahmen werden nach Angaben einer nicht genannten Quelle die Vertreter der Führung der Präsidialverwaltung zusammengerufen.
Zuvor war berichtet worden, dass das Pentagon die Entsendung konventioneller Bodentruppen nach Syrien erwäge, um den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (auch Daesh, IS) zu beschleunigen. Wie ein Mitarbeiter des US-Verteidigungsministeriums gegenüber CNN sagte, ist es durchaus möglich, dass US-Soldaten „für einen bestimmten Zeitraum“ nach Syrien gehen.

Am 28. Januar hatte Trump die Anordnung unterzeichnet, einen neuen Plan zur Vernichtung der Terrormiliz Daesh (auch Islamischer Staat, IS) auszuarbeiten. Gleichzeitig forderte der Präsident vom Pentagon, neue ausländische Partner für die Aktivierung des Anti-IS-Kampfes zu finden.

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