Abu al-Khayr al-Masri, „Nummer zwei“ des Terrornetzwerks Al-Qaida und Schwiegersohn von Osama bin Laden, soll am Sonntag in Syrien durch einen US-Drohnenangriff getötet worden sein.

 

Medienberichten zufolge war der Mann in einem Auto in der syrischen Region Idlib unterwegs. Sein Tod soll von dschihadistischer Seite bestätigt worden sein.

Der gebürtige Ägypter gilt als enger Berater des Al-Qaida-Anführers Aiman az-Zawahiri und war mit einer von Bin Ladens Töchtern verheiratet. Er soll an den Anschlägen auf die US-Botschaften in Kenia und Tansania im Jahr 1998, bei denen mehr als 200 Menschen ums Leben gekommen waren, maßgeblich beteiligt gewesen sein.

Zuerst hatte der Nahost-Experte Charles Lister den mutmaßlichen Tod des Terroristen gemeldet. Gegenüber der britischen Zeitung „The Guardian“ sagte er, al-Masri habe eine Mittlerfunktion innerhalb der dschihadistischen Szene gehabt. Er rechnet nach eigenen Angaben außerdem mit einer Antwort auf den Tod der „Nummer zwei“.