CIA-Chef Michael Pompeo hat in einem persönlichen Gespräch mit Mitarbeitern einflussreicher Zeitungen den Bericht über „Russland-Verbindungen“ von US-Präsident Donald Trump zurückgewiesen, wie die Webseite des Informationsunternehmens Axios unter Berufung auf Quellen in der US-Administration mitteilte.

Die „New York Times“ hatte am 15. Februar unter Berufung auf Angaben zu abgefangenen Telefongesprächen geschrieben, Mitglieder des Wahlkampfteams von Trump hätten 2016, noch vor den US-Wahlen, Kontakte zu ranghohen Mitarbeitern der russischen Geheimdienste unterhalten.

Wie die „Washington Post“ in der Vorwoche berichtete, hat das Weiße Haus sich die Unterstützung vonseiten mehrerer Mitarbeiter der Geheimdienste und von Kongressmitgliedern gesichert, die Massenmedien gebeten hätten, die Publikationen zu dieser Thematik zu dementieren. Die Zeitung erwähnte in diesem Zusammenhang den Chef des Aufklärungsausschusses des Senats, Richard Burr, und den Chef des Aufklärungsausschusses des Repräsentantenhauses, Devin Nunes.

Nach Axios-Angaben hat CIA-Chef Pompeo an den Verhandlungen mit Mitarbeitern der „Washington Post“ und der „Wall Street Journal“ teilgenommen. Der Pressesprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, soll diese Telefongespräche vermittelt haben, so die Axios-Webseite.

Es wurde berichtet, dass Pompeo und Burr die genannte Publikation in der „New York Times“ als unwahr eingestuft, jedoch davon abgesehen haben, irgendwelche Details zum Belegen ihrer Äußerungen zu nennen.

Trump selbst hat die Gerüchte über seine Verbindungen zu Russland als „Fake News“ abgetan, die „von Demokraten verbreitet und von Medien aufgebauscht werden, um die enorme Niederlage bei den Wahlen und gesetzwidrige Lecks zu vertuschen“.

Das russische Außenministerium betrachtet die Medienberichte über „Trumps Russland-Kontakte“ als einen Beweis dafür, dass in den USA innenpolitische Großspiele und Kuhhandel getrieben werden. Der Kreml hat betont, dass derartige Berichte durch keine Fakten belegt sind.

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