Der IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi hat eine Abschiedsrede an seine Anhänger gerichtet, in der er die Niederlage der Terrorgruppierung bei den jüngsten Kämpfen eingestanden und seine Mitstreiter aufgerufen hat, sich im Gebirge zu verschanzen, wie der TV-Sender Alsumaria unter Verweis auf eine Quelle aus der irakischen Provinz Nainava meldete.

 

IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi

 

„Al-Baghdadi hat seine Rede als Abschiedsrede bezeichnet, diese an seine Anhänger gerichtet und erläutert, was mit der Gruppierung passiert“, so der Informant.

 

Der IS-Chef habe „von den Niederlagen, die die Gruppierung sowohl in der Provinz Nainava als auch anderen irakischen Gebieten erleidet“, gesprochen.

 

Zuvor war berichtet worden, dass die sich in West-Mossul aufhaltenden IS-Anführer aus der Stadt flüchten würden.

 

Die irakischen Regierungstruppen sollen indes eine Offensive zur Befreiung des westlichen Teils Mossuls vom IS angekündigt haben. Der westliche Teil der Stadt wird derweil noch immer von IS-Kämpfern kontrolliert, obwohl irakische Soldaten den Stadtteil schon fast seit drei Monaten umstellen. Der Ostteil von Mossul hatte bereits befreit werden können. Gestartet wurde die Militäroperation im Oktober 2016.

 

Zum Westen Mossuls gehört auch der historische Teil der Stadt, wo sich alte Märkte, eine große Moschee sowie bedeutende Regierungsgebäude befinden. Eine irakische Militärquelle gab an, dass die Kämpfe aufgrund enger Straßen dort besonders schwierig werden und eine Verwendung schwerer Rüstungstechnik komplett ausgeschlossen sei.

 

 

 

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