Symbolbild

Für eine neue Qualität von Gewalt gegenüber Polizisten steht ein Fall von vergangenem Donnerstag. Am Abend der Weiberfastnacht hatten etwa 20 Männer aus dem benachbarten Bundesland Hessen Polizeibeamten gezielt eine Falle gestellt und angegriffen.

Auf den Bildern einer Überwachungskamera ist zu sehen, wie sich die rund 20 Männer zunächst gegenüber dem Narrenzelt versammeln, ehe sich fünf Personen aus der Gruppe lösen und gezielt Streitigkeiten und Schlägereien provozieren. Als zwei alarmierte Polizeistreifen eintreffen, greifen die sich bislang im Hinterhalt bewegenden 15 Personen mit ein und gehen zusammen mit den Provokateuren auf die Beamten los.

Nachdem die Täter auf die Beamten eingeprügelt hatten, flohen sie, fünf von ihnen konnten aber von herbeieilenden Polizisten festgenommen werden. Dabei stellte sich heraus, daß die Täter nicht nur bereits polizeibekannt sind, sondern mindestens zwei von ihnen wegen Schlägereien im letzten Jahr Betretungsverbot für das Stadtgebiet während der Fastnacht in diesem Jahr erhalten hatten.

Laut dem Mainzer Polizeidirektor Achim Zahn habe es in den vergangenen Jahren immer wieder Probleme mit Schlägergruppen aus Hessen gegeben, die zur Mainzer Fastnacht anreisten und Schlägereien anzettelten. „Das erzürnt mich! Ich hoffe, daß hier die Gerichte durchgreifen. Diese Typen müssen aus dem Verkehr gezogen werden“, so Zahn, der sich erschüttert ob der Gewalttätigkeit gegen seine Beamten zeigte: „Die Aggression, die der Polizei da entgegenschlägt, ist unvorstellbar.“

Während die Mainzer „Allgemeine Zeitung“ nur von „hochaggressiven Typen“ spricht, vermelden alternative Medien, daß es sich bei den Tätern um „Migranten“ handeln soll.

Quelle: Zuerst!

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