Durch die Errichtung von Grenzzäunen trug Ungarn im Herbst 2015 maßgeblich dazu bei, daß der durch Bundeskanzlerin Angela Merkel ausgelöste „Flüchtlings“zustrom nach Europa wieder versiegte. Ungarn sieht sich auch darüber hinaus durch die Entwicklung in Westeuropa in seiner strikten Grenzen-dicht-Politik bestärkt: in Ungarn gibt es keine islamistischen Terroranschläge, keine sexuellen Übergriffe auf Frauen und keine Islamisierung.

 

Grenzsicherung soll noch effektiver werden: Ungarn errichtet zweiten Grenzzaun

 

Ganz versiegt ist die illegale Zuwanderung allerdings auch in Ungarn nicht. Deshalb will das Land seine Grenzsicherung jetzt noch effektiver machen und einen zweiten Grenzzaun errichten. Begonnen werden soll damit an der ungarisch-serbischen Grenze. Der neue Zaun soll parallel zum bereits bestehenden verlaufen. Das bestätigte am Montag ein Regierungssprecher in Budapest.

 

Mit Alleingängen wie dem Bau von Grenzzäunen hat die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Orbán massive Kritik aus Brüssel auf sich gezogen. Der Regierungschef hat allerdings erst kürzlich in seiner vielbeachteten Jahresansprache zur Lage der Nation erklärt, daß es keine Kompromisse geben werde. Ungarn werde auch künftig selbst über seine Zuwanderungspolitik entscheiden und auch keine Zuweisung von „Flüchtlingen“ im Rahmen europäischer Quoten-Regelungen akzeptieren.

 

Quelle: Zuerst

 

 

 

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