Auf die Erklärungen amerikanischer TV-Sender, dass die US-Nachrichtendienste den russischen Botschafter in Washington, Sergej Kisljak, angeblich als Anwerber und Agenten betrachten, sollte man nicht reagieren, wie am Donnerstag der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte.

 

Moskauer Kreml

 

„Das ist derselbe emotionelle Hintergrund, denn wir haben seitens der Nachrichtendienste der USA keine einzige Erklärung über unseren Botschafter in den Vereinigten Staaten von Amerika gehört. Es handelt sich um gewisse, über einen Kamm geschorene Erfindungen der Massenmedien, die diese Situation stetig anzuheizen versuchen. Das einzige, was man in dieser Situation allen empfehlen kann, ist, einfach nicht auf derartige, jeglicher Grundlage entbehrende Informationseinwürfe zu reagieren und sich nur an den offiziellen Erklärungen von Amtspersonen zu orientieren“, sagte Peskow.

 

Wie er ferner anmerkte, sei dem Kreml nichts über Kontakte des russischen Botschafters in den USA, Sergej Kisljak, mit dem US-Justizminister Jeff Sessions in Zeiten, als dieser noch Senator gewesen sei, bekannt.

 

Peskow betonte, das „sind nicht unsere Kopfschmerzen“ und Russland „hegt nicht den geringsten Wunsch, nicht die geringste Absicht, sich in irgendeiner Art und Weise in die inneren Angelegenheiten der USA einzumischen oder irgendwie daran beteiligt zu sein“.

 

„Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Moskau besitzt unzählige Kontakte zu Abgeordneten der Föderalen Versammlung der Russischen Föderation, und das ist völlig normal. Aber mir sind keine konkreten Fakten zu diesen Treffen bekannt, auch nicht, ob es sie gegeben hat und wenn ja, welchen Inhalts sie waren“, sagte der Kreml-Sprecher.

 

Quelle: Sputnik