Die russiösche Luftwaffe hat Vorwürfe aus den USA, russische Flugzeuge seien gefährlich nah an Nato-Flugzeuge herangeflogen, als falsch zurückgewiesen. Dass sich US-Piloten in der Luft so stark aufregen, sei nicht das Problem der russischen Seite, sagte Militärsprecher Igor Konaschenkow am Freitag in Moskau.

 

 

 

Tod Wolters, der Kommandeur der US-Luftwaffe in Europa, hatte zuvor am Freitag behauptet, dass am 10. Februar dreimal russische Jagdbomber Su-24 und einmal ein U-Bootjäger IL-38 den Nato-Jets gefährlich nah gekommen sein. Wo genau sich die Vorfälle ereignet haben sollen, sagte der US-General allerdings nicht.

 

„Alle Flüge unserer Luftwaffe erfolgen in strikter Übereinstimmung mit den internationalen Regeln und den Sicherheitsanforderungen“, kommentierte Konaschenkow.

 

Wolters Behauptung, die USA hätten bei Moskau um die betreffenden Vorfälle angefragt, wies Konaschenkow zurück. Er betonte, dass das US-Militär weder am 10. Februar noch später Vorfälle gemeldet hätte. „Wir haben weder aus dem Pentagon noch vom General persönlich keinerlei Beschwerden erhalten.“