Kiew gilt als Europas „Billigsex-Meile“. Da Prostitution in der Ukraine aber strafbar ist, sind am heutigen Freitag Dutzende Frauen, und Männer lauthals durch die ukrainische Hauptstadt zur Administration von Präsident Petro Poroschenko gezogen — und das mit der Unterstützung von Amnesty International und anderen Hilfsorganisationen.

 

Die Protest-Aktion in Kiew

 

Am 3. März wird der sogenannte „International Sex Workers’ Rights Day“ (zu Deutsch: Internationaler Tag für Rechte von Sexarbeitern) begangen.

 

Wie das schon seit dem Maidan-Protest vor drei Jahren üblich ist, hatten viele Teilnehmer des heute abgehaltenen Protest-Umzugs gegen Strafen für Prostitution Masken und Bauhelme getragen. Einige trugen außerdem rote Regenschirme, die als Symbol des Widerstandes gegen die Unterdrückung und Diskriminierung in der Sex-Branche gelten.