Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat den US-Botschafter in Moskau, John Tefft, vor den „Gefahren“ von Kontakten mit russischen Diplomaten gewarnt.

 

Russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa

 

Sie habe Tefft am Freitagmorgen im russischen Außenministerium angetroffen, schrieb Sacharowa auf ihrer Facebook-Seite.

 

„Sie setzen sich einer Gefahr aus, wenn sie sich mit russischen Diplomaten unterhalten. Was, wenn CNN davon erfährt?“, witzelte Sacharowa. Daraufhin habe sie dem US-Botschafter einen schönen Tag gewünscht.

Tefft hatte sich am 3. März mit dem russischen Vize-Außenminister Sergej Rjabkow getroffen. Bei dem Treffen sollen Fragen der bilateralen Beziehungen besprochen worden sein.

 

Der US-Sender CNN hatte am 1. März einen Artikel veröffentlicht, in dem von angeblichen Kontakten des US-Justizministers Jeff Sessions mit dem russischen Botschafter in den USA, Sergej Kisljak, berichtet wurde. Das Treffen fand laut CNN noch vor den US-Präsidentschaftswahlen statt. Session hat die Kontakte zu dem russischen Diplomaten in seiner Anhörung vor dem Senat jedoch verneint. Nun werfen ihm die Demokraten vor, unter Eid gelogen zu haben und fordern seinen Rücktritt.

 

US-Präsident Donald Trump nahm seinen Justizminister in Schutz: Er vertraue Sessions völlig und habe auch nichts von dessen Treffen mit Kisljak gewusst. Die ganze Situation kritisierte Trump als Hexenjagd.

 

Die angeblichen Kontakte mit dem russischen Botschafter scheinen der Trump-Administration zurzeit viele Probleme zu bereiten.

 

Mitte Februar war Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn wegen Kontakte zu Kisljak entlassen worden. Nun könnte es auch für Trumps Schwiegersohn und engsten Berater Jared Kushner eng werden: Laut US-Medienberichten hatte auch er dem Treffen mit Kisljak beigewohnt.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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