Russlands Außenamtsprecherin Maria Sacharowa hat die Netzwelt erheitert, indem sie die amerikanische Schauspielerin Sarah Jessica Parker zum russischen Botschafter Sergej Kisljak einlud. Dies teilt der deutsche Nachrichtensender n-tv am Samstag mit.

 

 

Am Samstag postete das russische Außenministerium via Twitter ein Bild von Sacharowa, die wie die Autorin Carrie Bradshaw in der US-TV-Serie „Sex and the City“ vor dem Computer sitzt. Darunter steht: „Wenn sich #SarahJessicaParker dringend mit dem russischen Botschafter in den USA treffen will — alles ist möglich. Sergej Iwanowitsch (Kisljak – Anm. d. Red.) wird glücklich sein“.

 

​Zuvor war ein Bild mit der Schauspielerin Parker in sozialen Netzwerken aufgetaucht, mit der Unterschrift «Ich kam nicht umhin, mich zu fragen: Hat sich der russische Botschafter mit jedem außer mir getroffen?» Dies wurde zu einem Meme.

 

Davor hatte Sacharowa via Facebook ein Bild geteilt, das Parker, die Statue „Homunculus Loxodontus“, kurz «Schdun», der niederländischen Künstlerin Margriet van Breevoort, Tom Hanks und Keanu Reeves zeigt. Auf dem Bild fragt die Schauspielerin, wer der letzte in der Schlange zu Kisljak sei. Für den Titel „Ruhm der CNN, Ruhm den Helden!“ benutzte die Sprecherin das umformulierte Motto ukrainischer Nationalisten „Ruhm der Ukraine, Ruhm den Helden!“

 

Фото Max Dodonov.

 

 

Der russische Botschaftler war in den letzten Tagen oft im Zusammenhang mit hochrangigen Beamten des US-Präsidenten Donald Trump erwähnt worden. Der US-Sender CNN hatte von angeblichen Kontakten des US-Justizministers Jeff Sessions mit Kisljak berichtet. Das Treffen fand laut CNN noch vor den US-Präsidentschaftswahlen statt. Session hatte Kontakte zu dem russischen Diplomaten in seiner Anhörung vor dem Senat jedoch verneint. Nun werfen ihm die Demokraten vor, unter Eid gelogen zu haben und fordern seinen Rücktritt.

 

Mitte Februar war Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn wegen Kontakten zu Kisljak entlassen worden. Nun könnte es auch für Trumps Schwiegersohn und engsten Berater Jared Kushner eng werden: Laut US-Medienberichten hatte auch er dem Treffen mit Kisljak beigewohnt.

 

Quelle: Sputnik