Gut eine Woche vor den niederländischen Parlamentswahlen meidet der Islamkritiker Geert Wilders zwar öffentliche Auftritte, nachdem aus seinem Sicherheitsteam heraus seine Auftritte offenbar an militante Nordafrikaner verraten wurden. Seinen Wahlchancen tut das aber offenbar keinen Abbruch.

Jetzt prognostiziert die Umfrageplattform peil.nl des Demoskopen Maurice de Hond und einer Partnerorganisation Wilders‘ „Partei für die Freiheit“ (PVV) 29 von 150 Parlamentssitze, mehr als jede andere Partei. Für den Fall eines Wahlsieges hat Wilders ein Referendum über die niederländische EU-Mitgliedschaft angekündigt und versprochen, die Einwanderung aus muslimischen Ländern zu beenden. Außerdem verspricht er seinen Wählern, daß seine Partei alle Moscheen und islamische Schulen schließen und den Koran verbieten werde.

Die niederländische Parteienlandschaft ist derzeit stark fragmentiert, weshalb Wilders´ PVV zwar mit den prognostizierten 29 Sitzen stärker als jede andere im Parlament vertretene Partei, von einer Mehrheit jedoch weit entfernt wäre. Die übrigen Parteien sind sich im übrigen in einer strikten Ausgrenzungspolitik gegenüber Wilders´ einig, der somit erhebliche Probleme hätte, Partner für eine Regierungsbildung zu finden, schreibt Zuerst!

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