Ein Kämpfer der Terrormiliz Daesh hat einen Selbstmordanschlag im Stab der Terrorgruppierung Dschabhat Fatah asch-Scham (umbenannte „Al-Nusra Front“) in der syrischen Stadt Azaz nahe der Grenze zur Türkei verübt. Dies berichtete der im Libanon ansässige Nachrichtensender „Al Mayadeen“.

 

Flagge der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat)

 

Bei dem Anschlag wurden mehrere Personen verletzt und getötet, die genaue Anzahl der Opfer ist bislang jedoch nicht bekannt.

 

Dies war nicht der erste Fall einer bewaffneten Konfrontation zwischen den beiden Terrorgruppierungen. So hatten sie beispielsweise vor einem Jahr an der syrisch-libanesischen Grenze gegeneinander gekämpft. Zuvor hatten IS-Kämpfer ein Al-Nusra-Lager in der Region Arsal erobert und sechs Kämpfer der konkurrierenden Terrormiliz gefangengenommen.

 

Die Stadt Azaz wird von Einheiten verschiedener radikalen Gruppierungen kontrolliert. Laut den syrischen Militärs bekommen die Extremisten über den Grenzkontrollpunkt Munition und Lebensmittel aus der Türkei. Außerdem benutzen ausländische Söldner, die nach Syrien über die Türkei kommen, diese Grenzübergänge.

 

Quelle: Sputnik